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17. Juni 2012, 1 Tag
Auf einem Bergrücken über dem Kochertal thront Großcomburg – ein Modell der Gottesburg, ein Abbild des himmlischen Jerusalem. Die Großcomburg zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern in Baden-Württemberg. Im Jahr 1078 stiftete Graf Burkhard von Rothenburg-Comburg seine Burg und übergab sie dem Benediktinerorden. Im 12. Jahrhundert erlebte das Kloster eine Blütezeit und das Klostergebäude erhielt ein neues Gesicht. Aus dieser Zeit stammen die Sechseckkapelle, der Kreuzgang und der Kapitelsaal. Am Ende des 15. Jahrhunderts wandelte man das Kloster in ein adeliges Chorherrenstift um. Bei der darauffolgenden Neugestaltung nahm die Großcomburg wieder einen wehrhaften Charakter an, da sie mit Ringmauer, Wehrgang, Türmen und Rondellen befestigt wurde. Die Anlage vereinigt unterschiedliche Architekturstile, die von der Romanik bis zum Barock reichen. Die Nikolauskirche birgt Kunstschätze von internationalem Niveau: den romanischen Radleuchter und das feuervergoldete Altarantependium. Bei einer kunstgeschichtlichen Führung wird nicht nur die Nikolauskirche, sondern auch die burgartige Anlage mit ihrem umlaufenden begehbaren Wehrgang besichtigt. Anreise von Vorarlberg über Ulm – Aalen – Schwäbisch Hall.
Leistungen:
Reisepreis:
Pro Person 60 €
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