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15. bis 21. August 2012, 7 Tage
Kaum eine Region Frankreichs ist so unbekannt und doch so reich an Kunstschätzen und Naturschönheiten wie der äußerste Norden. Geschichtlich lange Zeit verbunden mit dem nördlichen Teil des heutigen Belgiens, entwickelte das historische Flandern durch Wollindustrie und Handel einen immensen Reichtum. Die schlanken Glockentürme sind Wahrzeichen der Region und zeugen noch heute von der bürgerlichen Macht, die zu einer Blütezeit der Scheldegotik führte. Auf dieser Reise vereinen wir prächtige Städte mit wundervollen Landschaften und kulinarischen Genüssen! Der Geheimtipp Flandern wartet auf Sie!
1. Tag:
Anreise über Luxemburg nach Lille, in die nordöstlichste Ecke Frankreichs. Lille war einst reiche Tuchmacherstadt und Hauptstadt der historischen Landschaft Flanderns und 2004 Kulturhauptstadt Europas. Hotelbezug und Abendessen.
2. Tag:
Stadtführung in Lille. Bei einem geführten Rundgang bezaubert vor allem das Altstadtviertel in seiner Mischung aus flämischem Barock und Renaissance. Die beeindruckende Zitadelle, die alte Börse, das Musée des Beaux-Arts stehen im Gegensatz zu den Türmen des ultramodernen Stadtviertels Euralille. Nachmittags fahren wir in den Norden Flanderns ins Städtchen Bergues. Dieses kleine Juwel ist von Kanälen und einer mittelalterlichen Stadtmauer mit vier Toren umgeben. Der Hauptplatz mit Brasserien und Cafés lädt zum Bummeln und zur Kaffeepause ein. Danach Rückkehr nach Lille. Abendessen im Hotel.
3. Tag:
Heute geht‘s in den Süden ins hübsche Städtchen Arras. Die bereits sehr einflussreiche galloromanische Stadt Arras erlebte ihre Blütezeit unter der spanischen Herrschaft. Von Arras, der Stadt der Plätze, werden Sie begeistert sein. Der Grand Place besticht mit über 170 Häusern im gleichen flämischen Stil, der Place des Héros wird vom mächtigen Rathaus beherrscht, einen weiteren Anziehungspunkt bildet der achteckige Place Victor Hugo. Für die unterirdische Stadt, die praktisch den gesamten Stadtkern abdeckt und bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht, mit Katakomben, Weinkellern und Gängen, nehmen wir uns am Nachmittag Zeit. Danach Rückfahrt nach Lille. Abendessen.
4. Tag:
Vormittags Stadtbesichtigung der 2.000-jährigen Stadt Tournai im flämischen Hennengau. Tournai liegt am Fluss Schelde und besitzt eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt. Auf unserer geführten Tour sehen wir die zum Weltkulturerbe gehörende Kathedrale Notre-Dame, den ältesten belgischen Belfried, die gotische Tuchhalle und die berühmte Pont de Trous. Als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist sie Wassertor und Brücke zugleich. Nachmittags besuchen wir das Wasserschloss Beloeil, das die schönste Schlossanlage des Hennengaus sein soll. Den berühmten Gartenanlagen mit etwa 25 Hektar Fläche verdankt Beloeil den Beinamen „Versailles des Nordens“. Im klassischen französischen Stil des 18. Jahrhunderts entstand das Herzstück des heutigen Gartens. Beeindruckend sind der große See mit der kunstvollen Figurengruppe des Neptunbrunnens und die Orangerie. Während einer gemütlichen Fahrt mit dem kleinen Zug genießen wir den Charme des Gartens, anschließend laden wir Sie zu einer Tasse Kaffee und Gebäck ein. Am Abend beziehen wir unser Hotel in Gent. Abendessen.
5. Tag:
Am Vormittag geführter Stadtrundgang in Gent. Die 1.000-jährige Stadt der Türme und Zinnen ist Hauptstadt der belgischen Provinz Ostflandern. Im 16. Jahrhundert gehörte Gent europaweit zu den reichsten Tuchweberstädten. Zahlreiche Bauwerke von der „Brabanter Gotik“ über den Barock bis zum belgischen Jugendstil gilt es zu bestaunen. Unser Rundgang beginnt an der gotischen St. Bavo Kathedrale mit Jan van Eycks weltberühmten Genter Altar, führt zum Grafenschloss von 1180, entlang der beiden Stadtkanäle, an denen Kaufmannshäuser mit prächtig verzierten Fassaden stehen. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug in die grüne Flanke Gents. Das liebliche Flussufer der Leie ist von prächtigen Villen und Parks förmlich bebändert. Unser Ziel ist das Wasserschloss Ooidonk, ein Juwel der flämisch-spanischen Baukunst. Es ist eines der schönsten Schlösser Flanderns und erinnert vor allem durch die Türme, die Treppengiebel und die vielen Schornsteine an das Loire-Schloss Chambord. Ooidonk ist von einem großen Park umgeben. Im Inneren finden sich zahlreiche kostbare Möbel, Silberarbeiten, Gemälde und Familienporträts. Geführte Besichtigung. Abends Rückkehr nach Gent. Abendessen im Hotel.
6. Tag:
Heute Vormittag besuchen wir Brügge. Die mittelalterliche Stadt und Europäische Kulturhauptstadt 2002 ist der Schmuckkasten Belgiens. Vielfach als eines der schönsten Freiluftmuseen der Erde beschrieben, erobern wir Brügge mit einem Stadtführer am besten zu Fuß, um aus nächster Nähe die herrlichen Zunfthäuser, Kirchen und stimmungsvollen Kanäle zu erleben. Mittags laden wir Sie in einer Brauerei zu einem kalten Buffet und einem Glas Bier ein. Am Nachmittag geht’s an die flämische Küste nach Blankenberg. Einst war es eines der großen belgischen Seebäder an der Nordsee. Der Ort lockt auch heute noch mit einem breiten Sandstrand, belebter Strandpromenade und einem 35 Meter langen Pier, der ins Meer ragt. Hier findet jedes Jahr das größte Sandfigurenfestival der Welt statt. Die weltbesten 38 Künstler aus 12 verschiedenen Ländern verbauen in acht Wochen rund 600 Lastwagen Sand, um ihre fantastischen Sandskulpturen zu erstellen. Auf 3.000 m² entsteht dann eine magische Welt, naturgetreu in Sand nachgebildet. Längerer Aufenthalt.
7. Tag:
Frühstücksbuffet und Rückreise nach Vorarlberg.
Leistungen:
Reisepreis:
Pro Person 998 €
EZ Zuschlag 195 €
oblig. Stornoschutz 25 €



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